Schritt für Schritt – Brücken bauen

Je länger Arbeitslosigkeit und SGB II-Leistungsbezug andauern, desto schwerer fällt vielen Menschen der Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit. Es ist zu beobachten, dass sich Betroffene immer mehr aus dem sozialen Leben zurückziehen und dadurch sich und ihre Angehörigen isolieren. Auch fällt es ihnen zunehmend schwer, eine Alltagsstruktur beizubehalten und bestehende Hilfsangebote wahrzunehmen.

Dass Langzeitarbeitslose für sich und ihre Familien neue Lebens- und Arbeitsperspektiven entwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilhaben, war Ziel des Pilotprojektes „Schritt für Schritt“ (Februar 2014 - November 2015) und wird im Folgeprojekt „Schritt für Schritt – Brücken bauen“ weiterverfolgt.

Aufbauend auf den positiven Erfahrungen des Pilotprojektes werden weiterhin mit Hilfe von Lotsen alle Einschränkungen und Belastungen in den Blick genommen, die die Beschäftigungsfähigkeit der erwerbsfähigen Mitglieder des Haushaltes behindern. Der zweite Schritt unterstützt die soziale Teilhabe, denn die Menschen brauchen Sozialkontakte in der Nachbarschaft und im Stadtteil. Weitere Schritte werden zur Inanspruchnahme bestehender Hilfesysteme, zur Entwicklung neuer Lebensperspektiven und zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit führen und können damit auch als Schritte der Heranführung an den Arbeitsmarkt gesehen werden. Hier wird das örtliche Jobcenter unterstützend tätig.

Weitere Informationen über „Schritt für Schritt – Brücken bauen “ erteilt Michaela Hofmann (Projektkoordination): Michaela.Hofmann@caritasnet.de

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds